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Empfehlungen im Umgang mit Mobilfunk und anderen Kommunikationsgeräten

 

Wie man sich selbst (und andere) schützen kann!

 

Kaum zu glauben, aber man kann auch tatsächlich ohne Mobiltelefon überleben.

Der Schutz und die Belästigung von E-Smog und anderer Unanehmlichkeiten fängt in Ihrem Kopf an. Wir wagen zu behaupten: Die wenigsten Privat-Telefonate per Handy sind wirklich wichtig und sinnvoll. Die allermeisten Gespräche sind - genauer betrachtet - der Austausch von Nullinformationen. Nichts dringend Notwendiges also. Die Gespräche sind eher als "akustisches Händchenhalten" oder als "akustischer Sozialkontakt" einzustufen, welchen man billiger vom Festnetztelefon mit Flatrate erledigen könnte.

 

Dummerweise ist dann im Notfall, oder in dringenden Fällen der Akku leergequasselt.

 

Wie oft werden Sie durch überflüssige Gespräche am Handy von wirklich wichtigen Tätigkeiten abgehalten oder dabei gestört (z.B: Autofahren, effizientes Arbeiten...)

Wieviel Ihrer kostbaren Zeit kostet sie das?

Finden sie das auch so rasend interessant, wenn sie irgendwo zwangsweise eine längeres, lautstark geführtes Handytelefonat mit anhören müssen?

"Obercool" ist das natürlich, wenn man neben dem Festnetztelefon sitzt und ein Handygespräch führt, nicht wahr?

 

Unsere Empfehlungen bei Umgang mit den "Strahlenschleudern"

 

Die erste sinnvoll Schutzmaßnahme ist:

Überdenken sie doch einfach einmal den Gebrauch Ihres Mobiltelefons.

Überdenken sie auch den Gebrauch des Mobiltelefons ihrer Kinder?

 

Kinder und Handy

 

Kinder brauchen kein Handy!

Die meisten Kinder setzen das Handy für vollkommen überteuerte und sinnlose Spielereien ein und verursachen überflüssige Kosten. Schulkinder können jederzeit vom Festnetztelefon der Schule oder anderer Institutionen zu Hause anrufen.

 

Das Bundesamt für Strahlenschutz sagt auf seiner Homepage dazu:

 

"Ganz besonders wichtig ist die Minimierung der Strahlenbelastung für Kinder, da diese sich noch in der Entwicklung befinden und deshalb gesundheitlich empfindlicher reagieren könnten. Die Strahlenschutzempfehlung in diesem Fall ist eindeutig: Handys gehören nicht in Kinderhand! "

 

Empfehlungen zum Handy

• den Handygebrauch möglichst vermeiden. Schalten Sie das Ding ab, wenn sie es nicht dringend brauchen. Und falls doch, halten sie die Gespräche kurz.

• Festnetz-Telefone bevorzugen! Das ist in der Regel bei langen Gesprächen auch billiger.

• Beim Versenden von SMS das Handy vom Körper fernhalten.
• Nachts Handy ausschalten; wenn eingeschaltet, nicht in Kopfnähe aufbewahren!
• Nicht in Fahrzeugen (Auto, Bus, Bahn) telefonieren: Das Handy wählt sich in jede neue Funkzelle ein und strahlt mit voller Leistung, denn Fahrzeuge bilden "Faradysche Käfige" und schirmen den Empfang stark ab.
• Nicht alle Headsets sind empfehlenswert!
• Handy während des Gesprächsaufbaus nicht an den Kopf halten: Es strahlt in dieser Phase in der Regel mit maximaler Leistung!
• Wenn andere per Handy telefonieren, einige Meter Abstand halten, um nicht mit bestrahlt zu werden! Entsprechend bei eigenen Telefonaten Rücksicht auf andere nehmen!

zu kabellosen Telefonen (Funktelefon, DECT-Telefon)

• Möglichst durch ein kabelgebundenes Telefon ersetzen!

• Vorsicht: schnurlose Telefone (DECT) strahlen in der Regel ständig, auch wenn nicht telefoniert wird! Wenn Sie unbedingt ein Schnurlostelefon verwenden möchten, dann nur solche mit „ECO-Mode +“ Funktion. Das Telefon und seine Konsole strahlen dann nur wenn wirklich ein Telefonat geführt wird. Bei längeren Gesprächen wird jedoch auch hier das Gehirn stark belastet.

 

Die Firma Siemens bietet ein recht strahlungsarmes  Funktelefon an,  macht jedoch dafür keine große Werbung. Man muss also aufpassen, dass man das nicht  mit einem "energiesparenden" Telefon verwechselt. Die Empfehlung ist das:


                  Siemens "Gigaset C 380 o. A 580


zu W-LAN / Bluetooth

• Nicht verwenden; durch Kabelverbindungen ersetzen!
• Elektrische Geräte wie DECT-Schnurlostelefone und W-LAN (kabellose PC-Technik) nachts ausstecken - vor allem im Schlafbereich! WLAN kann oft auch über die Software oder Hardware des PC’s ausgeschaltet werden.Ganz einfach funktioniert das, wenn alle Geräte an einer Steckerleiste mit Netzschalter hängen. Mit einem Schalterdruck ist alles stromfrei.


zum Mobilfunk-Mast in der Nähe

• suchen Sie Mitstreiter und gründen sie eine Initiative.

• führen Info-Veranstaltung durch

• Auf die Kündigung des Vertrages hinwirken!
• Auftretende Gesundheitsprobleme dokumentieren! (z.B: Blutwertveränderungen)
• Prüfen Sie mögliche Abschirmungsmaßnahmen

• Weitere Tipps unter www.netzwerk-risiko-mobilfunk.de



Tipps für elektrosmogreduzierte Kinderzimmer

Elektrosmog stresst den Organismus, ganz besonders den der Kinder und Jugendlichen. Besonders gefährdet ist die Schlafphase, die als Zeit der Regeneration benötigt wird. Deshalb auch sonst bedenken:


• Radiowecker und CD-Player erzeugen (bis ca. 1m Abstand) starke Magnetfelder; Nachttisch- und Klemmlampen können starke elektrische Felder abgeben!


• Auf Energiesparlampen (die hochfrequente elektromagnetische Felder abstrahlen), auf Leuchtstoffröhren, Niedervoltlampen und Dimmer verzichten!

• Für 1,5 bis 2m Abstand zu Steckernetzteilen, Trafos und Ladegeräten sorgen! Diese ggf. aus dem Schlafzimmer entfernen!

Auf Babyphones verzichten!


• Insgesamt: So wenig Elektrizität und Funkbelastung in Kinder- und Schlafzimmern wie möglich! Die Strahlenbelastung von außen und innen feststellen lassen - z. B. durch einen Baubiologen, der nach einer Analyse der Situation auch Vorschläge zur Reduzierung der Belastung machen kann!

 

Aktualisiert ( Freitag, 01. Januar 2010 um 10:21 )
 

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