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Frankreich ist einen Schritt weiter Ein Modellprojekt in Frankreich soll die Funktionalität der Telekommunikation bei gesenkten Sendeleistungen nachweisen.
Die französische Gesundheitsbehörde stellte nach einem 2-jährigen Vergleich internationaler Studien fest, Handy-Strahlung hat athermische, gesundheitliche Auswirkungen auf den Körper. Allein der Wirkmechanismus sei noch nicht genau beschreibbar. Die Ergebnisse waren allerdings so alarmierend, dass man auf einen "Strahlungsgipfel" mit mehreren Ministerien beschloss, einen Modellversuch "Strahlungsarme Stadt" durchzuführen.
In Modelldörfern und- Städten wird die Sendeleistung der Basisstationen (Handy-Sender) auf das absolute Minimum herabgesetzt, von bisher maximal 61 V/m auf 0,06 V/m. Ursprünglich wollten über 290 Gemeinden mitmachen, jedoch wurden nur 16 Kommunen ausgewählt.
Ziel dieses Versuches: Man will in einem 1. Schritt feststellen, ob und wie gut die Telekommunikation bei dieser gesenkten Sendeleistungen funktioniert. In einem 2. Schritt soll im Falle des Erfolges die gesenkte Sendeleistung verbindlich vorgeschrieben werden.
Quelle: SWR2 - Kurzbericht vom 2.1.2010, Impuls
Hier der Download zum Nachhören -> Modellversuch.mp3 Genotoxische Wirkungen in isolierten menschlichen Fibroblasten (Bindegeweben) schon bei einem SAR-Wert von 0,05W/kg
Das ist ungefähr ein Vierzigstel des derzeit gültigen Grenzwertes Die REFLEX – Studie (2005) hatte folgende Ergebnisse: GSM-1800 und GSM-900 verändern unterhalb des geltenden Grenzwertes für die Teilkörperexposition von 2 W/kg in verschiedenen menschlichen und tierischen Zellen nach intermittierender und kontinuierlicher Exposition Struktur und Funktion der Gene. Folgende Wirkungen wurden festgestellt: * Zunahme von Einzel- und Doppelstrangbrüchen der DNA in menschlichen Fibroblasten, HL60-Zellen und Granulosazellen von Ratten, aber nicht in menschlichen Lymphozyten * Zunahme von Mikrokernen und Chromosomenaberrationen in menschlichen Fibroblasten * Veränderung der Genexpression in mehreren Zellarten, insbesondere aber in menschlichen Endothelzellen und embryonalen Stammzellen von Mäusen Ein signifikanter Anstieg von DNA-Strangbrüchen wurde in menschlichen Fibroblasten bereits bei einem SARWert von 0,3 W/kg festgestellt. Die an der Medizinischen Universität Wien durchgeführte UMTS – Folgestudie (2007) 2 ergab, dass das gentoxische Potential der UMTS - Handystrahlung 10-mal größer als bei GSM ist: „In der Zwischenzeit sind die in vitro-Effekte von RF-EMF in einer Folgestudie des REFLEX-Projekts bestätigt worden. Die Resultate, welche erst kürzlich von der Universität Wien mit UMTS-Signalen erhalten wurden, zeigen, dass RF-EMF imstande ist, genotoxische Wirkungen in isolierten menschlichen Fibroblasten (Bindegeweben) schon bei einem SAR-Wert von 0,05W/kg zu erzeugen, was ungefähr einem Vierzigstel des gültigen Grenzwerts entspricht.“ Alle diese gefundenen Zellschädigungen wie DNA-Strangbrüche, Mikrokerne und Chromosomenabberationen stehen am Anfang einer Tumorentwicklung. Bei einer Latenzzeit (d.h. dem Zeitraum vom Beginn der Einwirkung bis zur Erkrankung) von Tumoren von 10 – 40 Jahren träfe das die heranwachsende Generation mit aller Härte.
Von der Mobilfunkindustrie wird bis heute versucht, diese Ergebnisse unglaubwürdig zu machen, besonders mit dem Argument, die nicht-ionisierende Strahlung des Mobilfunks hätte nicht die Energie, Zellen zu schädigen. Die Professoren Adlkofer, Kundi, Rüdiger antworten in einem gemeinsamen Artikel darauf: „Die vorliegenden in-vitro-Forschungsergebnisse belegen sowohl ein gentoxisches als auch ein die Genfunktion modulierendes Potential von HF-EMF. Sie bilden damit die theoretische Grundlage für die Annahme eines Tumorrisikos, wie es sich in epidemiologischen Studien bereits andeutet. Das immer wieder genannte Argument, dass an der gentoxischen Wirkung von HF-EMF schon deshalb gezweifelt werden muss, weil der Energiegehalt der Strahlung bei weitem nicht ausreicht, um eine chemische Bindung aufzubrechen, ist ohne Substanz. Die nachgewiesenen gentoxischen Wirkungen kommen auf indirektem Wege zustande. Sie sind mit etlicher Wahrscheinlichkeit auf eine unmittelbar nach Beginn der Bestrahlung einsetzende Radikalbildung zurückzuführen (Friedman 2007, Lai 1997). Auf der Grundlage dieses Wissens erscheint uns der Ausschluss eines Gesundheitsrisikos zum jetzigen Zeitpunkt als ein unverantwortliches Unterfangen.“
Download: Originaldokument hier herunterladen (oder im Doku-Download) Mobilfunkstrahlung schädigt die Spermien. hier die Zusammenfassung der Studie von Aitken (2009, http://tinyurl.com/yabxyzb ):
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1. Mobilfunkstrahlung generiert freie Radikale in den Mitochondrien der Spermien -
2. Dadurch entstehen DNA – Schädigungen -
3. Eine Folge kann eine Schädigung der Spermien oder Unfruchtbarkeit sein -
4. Diese Schädigungen können Folgewirkungen bei Neugeborenen haben
Hauptergebnis der Studie (laut Autor)
Die Spermienmotilität und Spermien-Vitalität waren nach der hochfrequenten elektromagnetischen Feld-Exposition mit ansteigenden SAR-Werten signifikant reduziert, wohingegen die mitochondriale Erzeugung reaktiver Sauerstoffspezies und die DNA-Fragmentierung signifikant erhöht waren. Darüber hinaus gab es nach der Exposition hoch-signifikante Beziehungen zwischen dem SAR-Wert, dem Marker 8-OH-dG für einen oxidativen DNA-Schaden und der DNA-Fragmentierung.
Insgesamt erhöht eine hochfrequente elektromagnetische Feld-Exposition mit einer Leistungsdichte und aus einem Frequenz-Bereich von Mobiltelefonen die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies in den Mitochondrien der menschlichen Spermatozoen, was die Spermienmotilität und Spermien-Vitalität vermindert und die DNA-Fragmentierung stimuliert. Die Ergebnisse haben klare Auswirkungen auf die Sicherheit der extensiven Handy-Nutzung von Männern im reproduktiven Alter, was möglicherweise sowohl die Fertilität als auch die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Nachkommen beeinflusst.
Dieses Ergebnis zur Spermienschädigung / Unfruchtbarkeit wurde aktuell durch weitere Studien bestätigt: Mailankot et al. (2009): „Hochfrequente elektromagnetische Befeldung (RF-EMF) durch GSM (0.9/1.8GHz)-Mobiltelefone induziert oxidativen Stress und reduziert die Spermien-Motilität von Ratten“: „Allerdings wiesen die exponierten Ratten einen signifikant verminderten Prozentsatz beweglicher Spermien auf. Darüber hinaus führte die Exposition in den Hoden und Nebenhoden zu einem signifikanten Anstieg der Lipidperoxidation und einem geringeren Glutathion-Gehalt. ... Insgesamt spekulieren die Autoren, dass hochfrequente elektromagnetische Felder von Handys negativ die Samen- Qualität beeinflussen und die männliche Fertilität stören könnten.“ (emf-portal.de, http://tinyurl.com/yf7kvfr ) Otitoloju AA et al.(2009):“Vorstudie zur Induktion von Spermienkopf-Anomalien bei Mäusen, Mus musculus, die bei hochfrequenter Befeldung von Global System for Mobile Communication- Basisstation exponiert wurden“: „Die Exposition von männlichen Mäusen bei hochfrequenter Befeldung durch GSM-Basisstationen an einem Arbeitsplatz-Komplex und in einer Wohnumfeld-Umgebung verursachte jeweils 39,78 und 46,03% Spermien-Kopf-Missbildungen, im Vergleich zu 2,13% in der Kontrollgruppe.“ (emf-portal.de, http://tinyurl.com/yjsalpc ) Gul et al.(2009): „Die Wirkungen von Mikrowellen, die von Mobiltelefonen ausgehen, auf die Ei-Follikel beiRatten“: „Die Anzahl der Jungtiere pro Wurf war in der Expositions-Gruppe im Vergleich zur Kontroll-Gruppe signifikant vermindert. Die Ergebnisse zeigten, dass bei den Jungtieren der exponierten Gruppe die Anzahl der Follikel signifikant geringer war als in der Kontrollgruppe. Die verminderte Follikel-Anzahl in Jungtieren, die bei Mikrowellen von Handys exponiert wurden, deutet darauf hin, dass eine intrauterine Exposition toxische Wirkungen auf die Eierstöcke hat.“ ( emf-portal.de, http://tinyurl.com/ykr9kta )
Wir zählen inzwischen 14 Studien zu Spermien / Fertilität, die pathologische Effekte zeigen ( Magras 1997, Davoudi 2002, Erogul 2006, Wdowiak 2007, Fejes 2007, Falzone 2007, Yan 2007 , Agarwal 2008, Salama 2008, Aitken 2009, Mailankot 2009, Otitoloju 2009, Gul 2009, De-Kun Li 2009 ).
Ausbau des 9. Mobilfunknetzes wird vorangetrieben Im nächsten Frühjahr (2010) werden weitere Mobilfunkfrequenzen von der Regierung versteigert. Die gesundheitliche Belastung der Bürger wird damit um ein Vielfaches zunehmen. Der Ausbau des 9. Mobilfunknetzes für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) im digitalen TETRA-Standard wird allerorts geplant und oft ohne Hintergrundwissen der Lokalpolitiker und unter Ausschluß der Öffentlichkeit genehmigt. Dabei handelt es sich um eine veraltete und gesundheitsschädliche Technologie, die weder die Ansprüche der Polizei und Rettungskräfte erfüllt, noch zeitgemäß ist. In Deutschland gibt es derzeit - * rund 260000 große Mobilfunk-Sendeanlagen,
- * zirka zwei Millionen kleinere Sendeanlagen,
- * rund 50 Millionen häusliche Sender wie WLAN, schnurlose Telefone und Anlagen zur Daten- und Videoübertragung sowie
- * rund 100 Millionen Mobiltelefone.
Viele Geräte würden die Grenzwerte der Bundesimmissionsschutzverordnung über elektromagnetische Felder (26. BImSchV) überschreiten, dazu gehörten auch als „strahlungsarm“ angebotene sogenannte DECT-Telefone. Mobiltelefone überschritten diese Grenzwerte um bis zum Zehnfachen. Die Bürger werden zunehmend einer unverantwortlich hohen und mit Sicherheit ungesunden E-Smog-Summe ausgesetzt. Aktuelle Studien und Forschungsergebnisse zum Gesundheitsrisiko durch Elektrosmog Österreichische AUVA - Versicherung veröffentlicht Forschungsbericht und DVD zur Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunkstrahlung (2009)
“Untersuchung athermischer Wirkungenelektromagnetischer Felder im Mobilfunkbereich“Athermische Wirkungen bestätigt – Grenzwerte in Frage gestellt – Vorsorge gefordert Die Versicherungen gehen auf Nummer sicher. Europaweit versichern die Versicherungsgesellschaften die Mobilfunkbetreiber wegen unkalkulierbarer Gesundheitsrisiken nicht. Die österreichische AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt) gab nun eigene Forschungen in Auftrag.mit den Schwerpunkten: Auswirkungen der Strahlung auf das Gehirn, das Immunsystem und die Proteine. Schon der Titel ATHEM zeigt: Die AUVA geht in Gegenposition zu den Vertretern des thermischen Paradigmas, den staatlichen Strahlenschutzkommissionen und der ICNIRP, die athermische Wirkungen abstreiten. Der AUVA Report bestätigt Gesundheitsrisiken der Mobilfunktechnologie. Mit der Schweizer Organisation Diagnose Funk hat die Bürgerinitiative Stutgart West eine Zusammenfassung des Reports als „Brennpunkt“ erstellt.
Download: „Brennpunkt“ - Zusammenfassung des AUVA-Reports 47. pdf >> Lesen Sie aktuell bei www.diagnose – funk.org:
Schweiz: Universität Zürich legt Forschungsergebnisse zum Zusammenhang von Mobilfunkmasten und Kälberblindheit vor : http://tinyurl.com/pz28hq
Interphone Studie: Studienübersicht von Prof. Khurana (Nationale Universität Australien) , Prof. Kundi (Univ. Wien) u.a. bestätigt: Verdoppelung des Hirntumorrisikos durch Handytelefonieren: http://tinyurl.com/ps4gj4
Florida: Der Gouverneur von Florida, Charlie Crist, hat eine Proklamation unterschrieben, mit der er den Mai 2009 zum Monat des Bewusstseins für Elektromagnetische Sensitivität (EMS) erklärt. Er warnt vor der zunehmenden elektromagnetischen Belastung. : http://tinyurl.com/ozophk
England: WLAN an Schulen soll gestoppt werden. Der britische Lehrerverband „Association of Teachers and Lecturers (ATL)“ fordert eine eingehende Untersuchung zu den biologischen Auswirkungen von WLAN.
http://tinyurl.com/pscncs
Immer wieder sind Bürger verzweifelt oder resignieren über eine absurde Rechtssprechung in der Mobilfunkfrage. In der Neuen Zeitschrift für Verwaltungsrecht 3/2009 (NVwZ) erschien der Artikel „Mobilfunk versus Menschenrechte – Technischer k. o. oder Kompromiss?“
verfasst von Bernd Irmfrid Budzinski, Richter am Verwaltungsgericht Freiburg.
Er kritisiert diese Rechtssprechung. Der Kernsatz lautet:
„Es wurde eben nicht das Mögliche und Gebotene getan, um schon vorbeugend die Gesundheit zu schützen. Vielmehr wurde ein Maximalkonzept kompromisslos zugelassen.“ B.I. Budzinski sieht den maßlosen Antennenausbau im krassen Gegensatz zum Gebot der Gesundheitsvorsorge. Eine zusammenfassende Interpretation des Artikels (pdf-Format) können Sie hier oder in unseren Doku-Download herunterladen.
Das Europaparlament-TV sendet einen Beitrag zum angekündigten EU-Bericht über Elektromagnetische Felder/Mobilfunk
Die belgischen Europaparlamentarierin Frédérique Ries, Mitglied im Ausschuss Umweltfragen, Volksgesundheit und Verbraucherpolitik, verfasste einen kritischen Bericht zum Thema Mobilfunk und elektromagnetische Belastung, der am 17. Februar vom Ausschuss mit 43 zu einer Stimme angenommen wurde. Sie fordert u.a. eine sofortige Senkung des Grenzwertes auf 3 V/m.
Der hauseigene Fernsehsender des Europaparlaments hat dem Thema einen 15-minütigen Beitrag gewidmet, der zeigt, wie heftig an diesem Thema zur Zeit auf der europäischen Ebene gestritten wird. Dieser Fernsehbeitrag ist sehr informativ und in einigen Aussagen sensationell, sowohl von den Forderungen des Ausschusses als auch zur Rolle der Industrie-Lobby. Er kann hier als Original (französisch)oder im Dokudownload herunter geladen werden. (50 MB) Musterantrag an die Bundesnetzanstalt zur Weitergabe von Mobilfunk-Senderdaten Nachdem das Verwaltungsgericht gerade mitgeteilt hat, dass die BNA (Bundesnetzagentur) auch noch 7/8 der gesamten Verfahrenskosten tragen muss, steht einer Weiterverbreitung dieses Musterantrags nichts mehr im Wege. Jetzt sollte Jedermann und jede Frau die Daten aller Sender bekommen, die ihn/sie interessieren.
Achtung: bei einer großen Datenmenge kann die BNA bis zu 250 € Gebühr verlangen; allerdings hat sie für die mehr als 100 Sender, die wir abgefragt haben, bisher keine Gebühr verlangt. Den Musterantrag finden sie in unserem Doku-Download oder hier. CT1+ Telefone dürfen weiterhin benutzt werden. Anderslautende Meldungen sind ein gigantischer Fake. Wir wissen nicht genau von wem diese "Ente" in Umlauf gebracht wurde. Die CT1+ kabellosen Telefone senden nur dann, während man damit telefoniert und nicht permanent wie die DECT-Telefone. ROTE KARTE FÜR "ENTWARNUNGSMINISTER GABRIEL"Das Europäische Parlament hat in einer Pressemitteilung vom 03.09.2008 eine "Gesundheitsgefährdung durch elektromagnetische Felder" bescheinigt und erachtet die derzeitigen Grenzwerte für "nicht mehr aktuell".
Weiter heisst es ... "Auch würden sie dem Problem besonders schutzbedürftiger Gruppen, wie Schwangerer, Neugeborener und Kinder, nicht gerecht".
Das Abstimmungsergebnis dieser Beurteilung spricht Bände: 522 zu 16. Das ist für unseren (bei der DMF-Ergebnispräsentation am 17.6.08) widersprüchlich agierenden Bundesumweltminister Gabriel die 'Rote Karte!
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